Internet und Kunst: Ralph Ueltzhoeffer | Kunst Magazin

Ralph Ueltzhoeffer, Titel: Web 2.0
Ansicht der Installation: Hauser/Wirth Zürich – Titel: Web 2.0 – Ralph Ueltzhoeffer. Digitalprints (300 Porträts).

Mit dem Ausstellungstitel “Web 2.0″ (Internet Kunst) zeigt der Deutsche Künstler Ralph Ueltzhoeffer eine Auswahl seiner Textportraits bei Hauser und Wirth in Zürich. Ein bunter Mix aus Personen des öffentlichen Lebens ineinander verkeilt, verdeckt und in unterschiedlichen Größen. Ein kleines gewolltes Chaos analog dem World-Wide-Web aus dem die digital gestalteten Portraits entstammen. Mehr zu den Arbeiten/Installationen von Ralph Ueltzhoeffer im Kunstforum.

Die New Yorker Schule war eine unverbindliche Formation befreundeter Künstler im New York. Sie vertraten keinen einheitlichen Stil und doch ordnet man ihre Werke dem Abstrakten Expressionismus zu. Sie distanzierten sich von figurativen Darstellungen; ihre Bilder variieren vom expressiven Action- oder Drip-Painting bis zu geometrischen und exakten Farbfeldmalereien. Eine Verbindung zwischen den Künstlern bestand vor allem durch ihre Auffassung der Malerei: Die Darstellung von Ideen und Erfahrungen rückte in den Mittelpunkt, der Moment des Malens und des Betrachtens wurde wichtiger. Ausschlaggebend für die Entwicklung des Abstrakten Expressionismus war die Einwanderung vieler bedeutender europäischer Künstler in den 1930er und 1940er Jahren. Zur ersten Generation der New York School zählen etwa Willem de Kooning, Mark Rothko und Jackson Pollock. Der Abstrakte Expressionismus ist der erste wichtige amerikanische Beitrag zur Kunst der Moderne.

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